AAG Cuxhaven – Ceglédi Kossuth Lajos Gimnázium/Ungarn Foto: AAG

Schüleraustausch des AAG Cuxhaven – Besuch am Ceglédi Kossuth Lajos Gimnázium in Ungarn

Cuxhaven. Am 13. Dezember 2025 begaben sich 20 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs, begleitet von ihren Lehrern Frau und Herrn Läpple, auf eine Reise nach Cegléd in Ungarn im Rahmen des Erasmus+ Austauschprogramms. Der Empfang am Flughafen Budapest war bereits ein gelungener Auftakt: Zwei ungarische Lehrer und ein Schüler begrüßten die Gruppe mit einem Blumenstrauß und süßen Leckereien, was die Vorfreude auf den Aufenthalt noch steigerte. Mit den Autos der Gasteltern ging es dann in die 55 km südöstlich gelegene Stadt Cegléd.

Der Sonntag stand ganz im Zeichen der Gastfamilien, die eine Vielzahl von interessanten Ausflügen organisierten. Besonders eindrucksvoll waren z. B. der Besuch eines Fußballspiels im Budapester Stadion Puskás Aréna oder der Besuch der Städte Szeged und Szentendre.

Am Montagmorgen versammelten sich die deutschen Schülerinnen und Schüler im Kossuth-Lajos-Gymnasium, wo sie von einem Chor empfangen wurden und T-Shirts mit den Logos beider Schulen überreicht bekamen. Die Schulleitung hieß die Gruppe herzlich willkommen und ein örtlicher Fernsehsender hielt den Empfang für die Abendnachrichten fest. Der Tag war gefüllt mit spannenden Programmpunkten: Ein Besuch im Stadtmuseum, das auch faszinierende Exponate zur Geschichte des Kossuth-Lajos-Gymnasiums präsentierte, ein unterhaltsames Quiz, typisch ungarische Speisen, traditionelle ungarische Tänze, der Besuch des Sportmuseums und Schlittschuhlaufen auf dem festlichen Weihnachtsmarkt.

Am Dienstag führte die Reise die Schülerinnen und Schüler mit ihren Austauschpartnern und Lehrern nach Budapest. Dort erlebten sie eine beeindruckende Führung durch das majestätische Parlamentsgebäude, gefolgt von einer Stadtführung, die sie zu einigen der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt brachte: zur ältesten U-Bahnlinie des europäischen Festlandes, zur Staatsoper, zur beeindruckenden Basilika und zum historischen Burgviertel in Buda, das einen atemberaubenden Panoramablick auf die Donau, das Parlament und die Pester Seite der Stadt bot. Bevor sie nach Cegléd zurückkehrten, blieb den Jugendlichen noch etwas Zeit zum Shoppen in einem großen Einkaufszentrum am Westbahnhof.

Der Mittwoch war der Projektarbeit gewidmet. In gemischten Gruppen arbeiteten die deutschen und ungarischen Schülerinnen und Schüler am Thema „Fit und gesund durch den Alltag“. Eine Gruppe widmete sich beispielsweise den Aspekten nachhaltiger und gesunder Ernährung, während eine andere die Schnittstelle zwischen Gesundheit und Digitalisierung erkundete. Nach der intensiven Projektarbeit nahmen die deutschen Schülerinnen und Schüler nicht nur an regulären Unterrichtsstunden teil, sondern auch an einem packenden Fußball- und Völkerballturnier.

Am Donnerstag ging es gemeinsam mit den Lehrern zur Esztergomer Basilika, einem architektonischen Meisterwerk und der größten Kirche Ungarns. Am Nachmittag wartete ein weiteres Abenteuer: eine Führung durch die Pál-völgyi-Höhle, das längste zusammenhängende Höhlensystem des Landes mit einer beeindruckenden Gesamtlänge von 32 km. Auch wenn nur 500 m begehbar waren, hinterließ das Erlebnis einen bleibenden Eindruck.

Am Freitag stand erneut Projektarbeit auf dem Programm. Anschließend bereiteten die Schülerinnen und Schüler gesunde Snacks wie Smoothies und Obstsalate zu. Nach einem gemeinsamen Mittagessen in einem lokalen Restaurant erklommen die Schülerinnen und Schüler den Kirchturm der reformierten Kirche von Cegléd. Der Pfarrer nahm sich die Zeit, um Fragen zu beantworten und interessante Geschichten über die Kirche zu erzählen.

Am Samstag trat die Gruppe schließlich die Rückreise an, bereichert durch unvergessliche Erlebnisse, neue Freundschaften und Eindrücke, die weit über die Grenzen Cegléds hinaus gesammelt wurden. Vieles erschien zunächst ungewohnt und fremd, doch am Ende waren sich alle einig: Das Land hält viele Überraschungen bereit, nicht zuletzt wegen der Herzlichkeit und Gastfreundschaft seiner Menschen und wegen seines kulturellen Reichtums.

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Das Amandus-Abendroh-Gymnasium (AAG) wurde 1810 als Höhere Bürgerschule zu Ritzebüttel durch den Hamburger Amtmann Amandus Abendroth gegründet. Heute sind wir ein modernes, koedukatives, allgemeinbildend öffentliches Gymnasium mit etwa 700 Schülern von Jahrgang 5 bis 13 in der Innenstadt Cuxhavens. Als besondere Qualifikation führt es zusätzlich von Klasse 5 bis 13 einen bilingualen Zweig mit der in unserer Region einmaligen Möglichkeit, in der Oberstufe Geschichte bilingual als mündliches Prüfungsfach zu wählen. Neben diesem Zweig besteht auch die Möglichkeit, sich für eine Musikklasse zu entscheiden. Diese ist für die Klassen 5 bis 10 angelegt und bietet neben dem Erlernen eines Instrumentes auch die Teilnahme am Schulorchester an. Die Schüler der Oberstufe stellen innerhalb der Schwerpunkte „Sprachen“, „Naturwissenschaften“, „Gesellschaftswissenschaften“ oder „Sport“ ihr Kursprogramm zusammen. Um das Kursangebot möglichst vielfältig gestalten zu können, bilden wir mit unserem Nachbargymnasium eine gemeinsame Oberstufe. Das AAG ist seit vielen Jahren Ausbildungsschule für angehende Gymnasiallehrer und arbeitet daher eng mit dem Studienseminar zusammen. Neben einer Vielzahl engagierter Mentoren wird das auch darin deutlich, dass Fachleiter für Deutsch und Erdkunde zum Kollegium des AAGs gehören. Zudem pflegt das AAG eine enge Zusammenarbeit mit den Grundschulen. Zu den wesentlichen pädagogischen Leit- und Zielvorstellungen des AAGs gehört es traditionell und gut begründet, dass alle Eltern, die ihre Söhne und Töchter auf dieses Gymnasium schicken, sich darauf verlassen können, dass ihre Kinder in allen Fächern eine fundierte gymnasiale Ausbildung, Bildung und Erziehung erfahren, unabhängig davon, ob der einzelne Schüler seinen Begabungs- und Interessenschwerpunkt mehr im mathematisch-naturwissenschaftlichen, sprachlichen, gesellschaftlichen oder musischen Bereich findet. Neben der fachlichen Ausbildung betonen wir den sozialen Aspekt der gegenseitigen Hilfe und unseren Anspruch an ein Miteinander. Seit dem Schuljahr 2017 engagiert sich das AAG als Pilotschule im Landkreis Cuxhaven für die Planung und Umsetzung der Digitalisierung an Schulen. Seit dem Schuljahr 2019/2020 gibt es an unserer Schule sog. iPad-Klassen, in denen unsere Schüler zum verantwortungsvollen, produktiven, vor allem aber auch kritischen Umgang mit den digitalen Medien umfassend gebildet werden.

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