Landkreis Cuxhaven. Der bundesweite ADFC-Fahrradklima-Test (kurz FKT) läuft noch bis zum 30. November. Auch im Cuxland können Radfahrende bewerten, wie fahrradfreundlich es bei ihnen wirklich ist. Bislang reichen die Teilnahmen in einigen Gemeinden nicht aus, damit diese in die Auswertung kommen. Deswegen ruft der ADFC Cuxhaven auf: Jetzt mitmachen unter fkt.adfc.de, die Bedingungen fürs Radfahren vor Ort bewerten und weitersagen. Johannes Theiner vom ADFC Cuxhaven sagt: „Mit den Ergebnissen können die Radfahrenden vor Ort zeigen, wo sie sich im Verkehr unsicher fühlen, wo Radwege fehlen und wo es schon gut läuft. Das sind wertvolle Hinweise für Politik, Verwaltung und für uns. Deshalb: Zehn Minuten Zeit nehmen und mitmachen.“
Das ist neu: Kinder und Jugendliche mit eigener Befragung
Beim ADFC-Fahrradklima-Test 2026 gibt es mit dem FKT Jugendliche erstmals eine eigene Befragung für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und zwanzig Jahren. Sie können bewerten, wie sie das Radfahren auf ihren täglichen Wegen erleben und was sich verbessern müsste, damit sie sicherer und selbstständiger unterwegs sein können. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen eine Stimme geben, damit sie selbst sagen können, was beim Fahrradfahren bei ihnen vor Ort schon gut läuft, wo es gefährlich ist und wo noch dringend nachgebessert werden muss“, sagt Fabian Rennebeck vom ADFC Cuxhaven. In den nächsten Wochen werden noch gezielt Schulen (ab 5. Klassen aufwärts) angeschrieben. Interessierte Schulen können auch direkt unter vp@adfc-cuxhaven.de Kontakt zum ADFC Cuxhaven herstellen.
Wie schaut es im Landkreis aktuell aus?
In den vergangenen Jahren waren bereits Cuxhaven, Beverstedt und Otterndorf in der Auswertung drin. Aktuell haben es Cuxhaven und Beverstedt, zusammen mit Geestland, erneut geschafft. Otterndorf, wie auch Hemmoor, sind noch weit entfernt von den 50 Teilnahmen, aber es ist nicht aussichtslos, dass die beiden Städte noch die Auswertung erreichen. „Dieses Jahr könnten wir das erste Mal vier Kommunen in der Endauswertung haben. Es wäre sogar möglich, dass alle Kommunen nahe der Weser die Mindestanforderung erreichen“, so Fabian Rennebeck.




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