Melanie Eitzen-Fischer und Bernd Kreft wiedergewählt
Cuxhaven. Im festlichen Ambiente des großen Saals von Schloss Ritzebüttel eröffnete die Vorsitzende Melanie Eitzen-Fischer kürzlich die Mitgliederversammlung des Vereins “Bürger für das Schloss Ritzebüttel”. Neben zahlreichen Mitgliedern begrüßte sie auch Ehrenvorsitzende, Gründungs- und Ehrenmitglieder sowie Vertreter der Stadt.
In ihrem Rückblick zeichnete Eitzen-Fischer ein positives Bild des vergangenen Vereinsjahres. Zahlreiche Veranstaltungen hätten das kulturelle Leben rund um das Schloss bereichert – getragen vor allem vom großen ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder. “Der Schlossverein lebt von diesem Zusammenhalt und von der Freude daran, gemeinsam etwas für unser schönes Schloss und das gesamte Ensemble zu tun”, betonte die Vorsitzende.
Auch finanziell steht der Verein auf sehr soliden Beinen. Schatzmeister Bernd Kreft berichtete trotz gestiegener Ausgaben von einem positiven Ergebnis. Die Kassenprüfer Jens Woitack und Olga Frick bestätigten eine einwandfreie Buchführung, woraufhin der Vorstand einstimmig entlastet wurde. Bei den anschließenden Wahlen wurden Eitzen-Fischer als Vorsitzende und Kreft als Schatzmeister ebenso einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Bei den traditionellen Veranstaltungen hat sich wieder gezeigt, wie gut der Verein zusammenarbeitet. Mit Begeisterung blickte die Vorsitzende auf die vergangenen Veranstaltungen zurück, gab einen Ausblick auf die geplanten Aktivitäten und kündigte an, an bewährten Veranstaltungsformaten, wie der Brockes-Brotzeit, Kunsthandwerk & Design, der Klaviermatinee im August, Punschausschank und Turmblasen sowie dem Frühschoppen mit Musik im Schlossgarten festzuhalten. Da die geplante Gewässersanierung im Schlossgarten erst im kommenden Jahr 2027 beginnt, könnte die zuletzt genannte Veranstaltung wie gewohnt stattfinden.
Ferner arbeitet der Verein derzeit an einem Konzept, um gezielt auch Kinder für das Schloss zu begeistern. In der Planung sind kindgerechte Angebote wie Lesungen oder musikalische Aufführungen, die einen lebendigen Zugang zur Geschichte des Schlosses ermöglichen können. Ebenso sollen die literarischen Vorträge (ehemals Ernst-Gock-Gesellschaft) fortgeführt werden.
Ein zentrales Anliegen bleibt weiterhin die Sanierung des Marstalls. “Die Zeit drängt”, mahnte Eitzen-Fischer. Aufgeschobene Maßnahmen erhöhten das Risiko weiterer Schäden und damit auch die Kosten. Erfreuliche Entwicklungen konnte Petra Wüst, Dezernentin der Stadt Cuxhaven, vermelden. Ein Fachunternehmen werde bereits im April eine umfassende Bestandsuntersuchung einschließlich Schadenskartierung durchführen. Diese soll eine genauere Einschätzung des baulichen Zustands ermöglichen und erstmals eine belastbare Kostenschätzung für notwendige Sanierungsmaßnahmen liefern.
Außerdem stellte der neue Pächter des “Schlossrestaurants”, Holger Bause, sich sowie sein künftiges Konzept für den Gastronomiebetrieb vor.
Nach der Versammlung informierten Anja Stute und Dr. Christian Wolf von der städtischen Naturschutzbehörde anhand von Plänen, Skizzen und Zahlen, über den aktuellen Stand und die weitere Vorgehensweise der Gewässersanierung im Schlossgarten. Der Beginn der Arbeiten ist nach derzeitiger Planung frühestens für Ende des Jahres 2027 vorgesehen.

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