Hemmoor. Ein Fest, das seinem Namen voll gerecht wurde: Der Radsportverein feierte bei tropischen 36 Grad und mehr sein diesjähriges Sommerfest. Eine überraschend große Anzahl von weit über 30 Teilnehmern hatte sich auf Einladung des Festausschusses angemeldet – und (fast) alle waren gekommen – trotz der Hitze. Hatte man erst mal den Veranstaltungsort „Kulturdiele“ erreicht, konnte man sich im deutlich kühleren Inneren des strohgedeckten Gebäudes ein wenig ‚erfrischen‘ und an den liebevoll gedeckten Tischen Platz nehmen. Zu Beginn des Festes stand Kaffeetrinken mit selbst gebackenem Kuchen auf dem Programm. Und gebacken wurde offensichtlich reichlich. Pfirsich-, Kirsch-, Apfelkuchen und noch viel mehr wurden in Buffetform angeboten. Zwei Stücke Minimum waren Pflicht – aber so manch eine/r schaffte noch das dritte oder vierte Stück.
Als Nächstes stand eigentlich eine Radtour von rund 30 Kilometern im Programm. Keine Frage – bei den Temperaturen musste spontan umgeplant und die Streckenlänge deutlich verkürzt werden. Immerhin: Über die Hälfte der Festgäste ließ es sich nicht nehmen, sich auf der relativ kurzen Wegstrecke nach Oberndorf den angenehmen Fahrtwind um die Ohren wehen zu lassen. Auf dem Restaurantschiff „Ostekieker“ waren schattig-luftige Plätze reserviert und ruckzuck wurden kühle Eisbecher serviert. Vanille, Erdbeer, Schoko – für jeden Geschmack war etwas dabei – und die ausgesprochen gute Stimmung tat ihr Übriges für diese kleine gelungene Radtour.
Gute Stimmung gab es auch bei den in der Kulturdiele zurückgebliebenen Gästen. Nur zum Boulespiel in der prallen Sonne ließ sich niemand motivieren – dazu war es einfach zu angenehm kühl auf dem Festsaal oder im Heimatmuseum nebenan. Mit kühlen Getränken, Gesellschaftsspielen und netten Gesprächen verging die Zeit wie im Fluge.
Pünktlich zur vereinbarten Zeit kam der Caterer vorgefahren. Krustenbraten, Hähnchenschnitzel, Selleriesteak und eine Auswahl verschiedener Salate – da wurde jede/r satt. Im Anschluss dann noch ein Gläschen Wein, ein wenig plaudern oder noch mal kurz an die frische Luft. Das Sommerfest neigte sich seinem Ende entgegen – aber nicht vor dem gemeinsamen großen Aufräumen. Wie schon beim Herrichten des Festsaals am Vormittag fehlte es auch hier nicht an fleißigen Händen. Stühle und Tische verstauen, Gläser abwaschen, volle und leere Getränkeflaschen sortieren, Küche und Sanitärräume ‚klar Schiff machen‘ – die Arbeiten waren dank der vielen Helfer rasch erledigt.
Fazit: Entgegen der vorausgegangenen Bedenken wegen der extremen hochsommerlichen Wetterlage war es ein gelungenes Sommerfest. Die vielen Vorbereitungen im Festausschuss haben sich richtig gelohnt, und auch die spontanen wetterbedingten Anpassungen haben perfekt zum Gelingen beigetragen.



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