Balje. Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr veranstalten die zoologischen Einrichtungen in Niedersachsen am 28. und 29. September zum zweiten Mal die „Niedersächsischen Zootage“. An diesen beiden Tagen erkennen die Zoos die Jahreskarten der jeweils anderen mitmachenden Einrichtungen an. Wer also im Besitz einer Jahreskarte eines der teilnehmenden Zoos ist, hat an diesen Tagen auch freien Eintritt in den anderen teilnehmenden Einrichtungen. Von der Küste bis zum Harz, von der niederländischen Grenze bis vor die Tore Hamburgs sind verschiedene Zoos, Tierparks, Wildparks und Co dabei. Über das ganze Land verteilt können die Zoofans an diesen beiden Tagen die Vielfalt der Zoos in Niedersachsen kennen lernen und sich über die Arbeit der Zoowelt informieren. Insgesamt 23 Zoos nehmen dieses Jahr an den „Niedersächsischen Zootagen“ teil, das sind sogar fünf mehr als im letzten Jahr.

Auch das Natureum Niederelbe ist wieder dabei. „Es ist schön, dass unsere Stammgäste die Gelegenheit haben andere Einrichtungen zu besuchen und natürlich auch, dass Zoofans anderer Einrichtungen bei uns verbeischauen können“, so Geschäftsführer Lars Lichtenberg. Am Sonntag, 29. September kommen Tierfreunde besonders auf ihre Kosten, denn dann findet der Tag des Hundes im Natureum statt. Neben den Zootieren und den Ausstellungen des Museums erwartet die Gäste ein buntes Programm rund um den „besten Freund des Menschen“. Natürlich dürfen die eigenen Hunde auf das großzügige Außengelände des Natureums mitkommen.
Mit den Niedersächsischen Zootagen wollen die zoologischen Einrichtungen im Land nicht nur ihren Stammgästen einen besonderen Mehrwert bieten. Die Zoogemeinschaft will auch auf die Wichtigkeit der Arbeit der Zoos aufmerksam machen. Die Zoos haben eine immens wichtige Aufgabe, ein wohnortnahes und niederschwelliges Erholungs- und Bildungsangebot insbesondere für Kinder anzubieten, so die Vertreter der niedersächsischen Zoos. Jede Einrichtung betont aufgrund seiner Größe und Ausrichtung unterschiedliche Schwerpunkte in den Bereichen Arten- und Naturschutz, Bildung und Forschung. Aufgaben, die angesichts der weltweiten Biodiversitätskrise von entscheidender Bedeutung sind. Deshalb begeistern die Zoos mit hautnahen Tiererlebnissen die Artenschützer von morgen, so die niedersächsischen Zoos. „Denn nur wer Tiere kennt, wird Tiere schützen.“


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