SPEICHERKINO
FR 17.04.2026 | 19:30 UHR | 8 €
GANZER HALBER BRUDER
mit Christoph Maria Herbst
Super-Kino-Sound in DTS-HD5.1
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Ganzer halber Bruder“: Die Läuterung eines Fieslings
Berlin. Christoph Maria Herbst darf auch mal weich werden: „Ganzer halber Bruder“ ist eine Komödie, die feinfühlig von Behinderung handelt.
(Thomas Abeltshauser,Berliner Morgenpost)
Komödien mit Menschen mit Behinderung sind – trotz Mega-Hits von „Rain Man“ bis „Ziemlich beste Freunde“ – oft ein heikles Terrain. Wer nicht mit dem nötigen Feingefühl an die Sache herangeht, könnte einen – oft sogar verdienten – Shitstorm ernten. Und wer alles immer nur unbedingt richtig machen will, bei dem besteht die berechtigte Chance, dass die Lacher am Ende wohl eher spärlich ausfallen werden. Mit dem „Buchspazierer“ Christoph Maria Herbst als Zugpferd hat Regisseur Hanno Olderdissen nun „Ganzer halber Bruder“ gedreht – eine Buddy-Komödie, die zwar auf böse Gags nicht verzichtet, aber nicht gegen jemanden schießt, sondern mitten ins Herz trifft. (Susanne Gietl, filmstarts)
Thomas (Christoph Maria Herbst) staunt nicht schlecht: Frisch aus dem Gefängnis entlassen, erfährt der gewiefte Immobilienbetrüger, dass er von seiner ihm unbekannten Mutter ein Haus geerbt hat – und das ist einiges wert. Wenn er es verkaufen könnte, stünde einem Neuanfang in Spanien nichts im Wege. Die Sache hat nur einen Haken: In dem Haus lebt bereits sein Halbbruder Roland (Nico Randel) – ein Fan von Oldies, Gewichtheben und sportlichen Cabrios, mit festem Job und Trisomie 21. Dass Roland ein lebenslanges Wohnrecht genießt – geschenkt! Thomas nistet sich ein und setzt sein gesamtes manipulatives Repertoire ein, um den ungeliebten Mitbewohner aus dem Haus zu drängen. Doch Roland erweist sich als willensstark und kontert Thomas’ Taktiken mit Mut und Leidenschaft. Langsam erobert er das Herz seines ganzen halben Bruders, dem dämmert, dass es nichts Wichtigeres im Leben gibt als ein Zuhause. Pocht in seiner Brust etwa doch ein Herz?

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