Hunde haben in landwirtschaftlichen Betrieben und Höfen eine wichtige Rolle gespielt. Sie können dies heute noch. Kaum zu glauben, es gibt Hunderassen, die auf der Roten Liste der GEH stehen. Hunderassen, die in vielerlei Funktionen eingesetzt wurden. Sie sind durch “Moderassen” verdrängt worden und in ihrem Bestand stark gefährdet. Diese alten Rassen wurden zur Behütung der Weidetiere eingesetzt, aber auch zum Schutz der Wohnstätten und Stallungen. Teilweise haben sie spezielle Eigenschaften, wie z.B. der Westerwälder Kuhhund oder der Harzer Fuchs, die zum Hüten und Treiben von Rindern eingesetzt wurden und noch werden. Selbst Bullen haben Respekt vor diesen nur mittelgroßen Tieren. Die GEH-Regionalgruppe Elbe-Weser-Dreieck will diese Rassen wieder stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung bringen und vor allem zur Haltung und Zucht anregen. Von einigen Tieren gibt es bundesweit nur noch wenige Tiere, niedrige Welpenzahlen und damit eine geringe Verbreitung. Die GEH bittet alle Halter und Züchter um Mitteilung wenn sie folgende Rassen halten: Altdeutsche Hütehunden in den verschiedenen Zuchtformen, wie z.B. Westerwälder Kuhhund, Schafpudel, Harzer Fuchs, Strobel, Gelbbacke, Tiger. Oder den Deutschen Pinscher, Mittelschnauzer, Groß- und Mittelspitz. Dazu kommen noch zwei ausländische Rassen: Beramamasker und Bouvier des Ardennes. Das Kennen der HalterInnen kann sehr viel zur Erhaltung dieser alten Rassen beitragen.
Information an: GEH c/o Wolfgang M. Schüßler, Tel. 04745-9114304 oder meckelstedt44@ewe.net

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