Osten. Unter dem Motto: Mein Beitrag zur Erinnerung – 80 Jahre nach Kriegsende – hat Dieter Ducksch bei den Stolpersteinen an der Schwebefähre Osten – Hemmoor zum Mitmachen eingeladen. Bei den Gedenksteinen für die Ostener Familie Philippsohn konnten über 100 Personen ein eigenes Zeichen der Einnerung ablegen. Dieses wurde dann fotografiert und die Fotos werden später ausgestellt. Mit vielen Menschen ist Dieter Ducksch dabei ins Gespräch gekommen. Zum Abschluss dieser Aktion nahm D. Ducksch über Pascal Schlichting (Lehrer) zu zwei Klassen der Osteschule Kontakt auf. Zusammen mit dem ehemaligen Ortsheimatpfleger Rüdiger Toborg (er hatte mit seinem Bruder zur Familie Philippsohn recherchiert) wurden die Schüler zum damaligen Wohnhaus und zur Philippsohnstraße geführt. Dann wurden weitere Fotos an den Stolpersteinen bei der Schwebefähre gemacht. Diese verschiedenen Unternehmungen (die Umbenennung der Straße ehemals Am Dubben im Jahr 2001, die Erstellung der Broschüre „Die jüdische Familie Philippsohn und die jüdische Gemeinde in Osten im Spiegel der Erinnerung“ , M. und R. Toborg 2004 sowie die aktuelle Aktion) dienen dazu, aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen, damit die schrecklichen Ereignisse nie wieder passieren.
Foto: D. Ducksch (R. Toborg, re., D. Ducksch, hinten Mitte, P. Schlichting, Reihe 2, 6.v.li.) Fotogenehmigungen der Eltern liegen vor



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