Foto: Walter Korn

Ein Brunnen und Garten der Hoffnung – Zum Weltflüchtlingstag am 20. Juni

Am 4. Dezember 2000 erklärte die Generalversammlung der Vereinten Nationen den 20. Juni zum Weltflüchtlingstag. Seither wird an diesem Tag Jahr für Jahr auf die Notsituation der vielen Flüchtlinge in der Welt hingewiesen. Derzeit befinden sich unvorstellbare 114 Millionen Menschen weltweit auf der Flucht. So viele wie nie zuvor.

Auch der westafrikanische Binnenstaat Burkina Faso ist geprägt von Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen, gewalttätigen Angriffen bewaffneter Gruppen, Menschenrechtsverletzungen, und zunehmender sozioökonomischer Ungleichheit, was gerade in den letzten Jahren zu einer enormen Binnenvertreibung geführt hat.

Vor allem im Norden des Landes haben mehr als 2 Millionen Menschen ihre Dörfer verlassen und leben in notdürftigen Unterkünften oder sind bei Verwandten und Freunden untergekommen.

Ganze Teile des Landes stehen unter Kontrolle von Dschihadisten, die den Terrororganisationen Islamischer Staat oder Al-Quaida angehören.

Der Bedarf an humanitärer Hilfe hat ein noch nie dagewesenes Ausmaß erreicht, denn Klimakatastrophen und Armut belasten die Ressourcen des Landes zusätzlich. So werden neben menschenwürdigen Unterkünften vor allem Lebensmittel, Wasser und medizinische Versorgung benötigt.

Der Verein Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. engagiert sich seit über 20 Jahren in dem westafrikanischen Land, u.a. mit dem Bau und Ausbau von Schulen und Krankenstationen, Ausbildungszentren für Frauen, im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung, Brunnenbau und dem Anlegen von Gärten.

Nun soll im 700-Seelen-Dorf Lilligomdé ein weiterer ‘Jardin de l’Espoir‘, ein ‘Garten der Hoffnung‘, angelegt werden, in dem binnenvertriebene Frauen und behinderte Menschen Gemüse und Salat für den Eigenbedarf, aber auch für den Verkauf auf dem Markt, anbauen. Ein Stück Land wurde zur Verfügung gestellt, und noch in diesen Tagen wird die Bohrung für den Brunnen mit Wasserturm stattfinden. Sobald dann das Wasser fließt, können die Frauen mit dem Aussäen beginnen.

Durch Zugang zu sauberem Wasser wird sich bald ihr Leben, wie überhaupt das Leben im Dorf, positiv und nachhaltig verändern.

Lilligomdé ist ein weiteres Wunschträume-Projekt, zu dem auch der Shanty-Chor Cuxhaven wieder im Rahmen eines Benefizkonzerts einen Großteil an ‘Wassergeld‘ beigetragen hat. Dafür ein ganz herzliches ‘Barka‘ – ‘Merci‘ – ‘Danke‘.

Weitere Informationen siehe unter www.netzwerk-wunschtraeume.de

Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V.

Mühlentrift 47
27476 Cuxhaven

+49 170 9659563

Über Uns

Seit nunmehr fast 20 Jahren leistet Wunschträume/Netzwerk für Mädchen- & Frauenprojekte e.V. als gemeinnütziger Verein gezielt humanitäre Hilfe. Wir sind ein kleiner, motivierter Personenkreis und engagieren uns insbesondere für Mädchen und Frauen, die alleine kaum eine Chance hätten, jemals einer größeren Öffentlichkeit bekant zu werden. Die Hauptprojekte unseres Vereins liegen im Binnenstaat Burkina Faso. Das westafrikanische Land zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Dort fördern wir Bildung- und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen, Alphabetisierung von Frauen, bauen Brunnen, Krankenstationen und sind aktiv im Kampf gegen weiblche Genitalvestümmelung. In unserer Arbeit werden wir u.a. unterstützt durch Sternstunden e.V., Fons Margarita, die Rudolf Augstein Stiftung sowie den Shanty-Chor Cuxhaven. Neben Burkina Faso unterstützen wir jeweils einmal jährlich den 'Frauentreff international' in der Münchner Seidlvilla, die 'Hanel Senioren Stiftung' in Cuxhaven sowie seit dem Frühjahr 2022 die 'Bürgerküche Cuxhaven e.V.'. Wir würden gerne viel mehr tun. Dafür benötigen wir finanzielle Unterstützung. Unsere Verwaltungskosten sind Dank ehrenamtlichen Engagements sehr gering, so dass die Spenden nahezu ganz in die Projekte fließen können. Jeder Euro ist unendlich wertvoll zur Bekämpfung von Armut, für Bildung, Gesundheit, Wasser.

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