Die Geheimnisse des alten Oldendorfer Friedhofs

Spuren der Vergangenheit und die Geheimnisse des alten Oldendorfer Friedhofs

Ein Vortrag vom Kreisarchäologen Daniel Nösler

Am Samstag, 7. Febr. 2026, Beginn: 15 Uhr. Eintritt: FREI

Brunkhorst’schen Haus, Sunder str. 2, 21726 Oldendorf

Umfangreiche archäologische Funde zeigen, dass die Region um Oldendorf bereits seit Jahrtausenden dicht besiedelt gewesen ist. Insbesondere die zahlreichen steinzeitlichen Objekte und Gräber aus der Bronze- und Eisenzeit sind wichtige Zeugen längst vergangener Epochen. Direkt neben dem Ort wurde in den letzten Jahren ein besonderer Fundplatz entdeckt, von dem Objekte aus verschiedenen Epochen stammen. Herausragend sind hierbei Schmuckstücke aus der Römerzeit und ein arabischer Dirham, der durch den Handel der Wikinger in unser Gebiet gekommen ist. Teile dieser bedeutenden Fundstelle sind kürzlich im Vorfeld der Baumaßnahmen für die SuedLink-Stromleitung ausgegraben worden. Oldendorf besitzt mit der Kirche St. Martin eines der ältesten Gotteshäuser des Landkreises Stade. In und an der Kirche sind umfangreiche Ausgrabungen vorgenommen worden, die interessante Einblicke in die Oldendorfer Geschichte vor 1.000 Jahren ermöglichen. Die Untersuchung der geborgenen Skelette zeigte, wie hart und entbehrungsreich die damaligen Lebensverhältnisse gewesen sind.

Auch konnten Belege dafür entdeckt werden, dass man offenbar Angst vor der Wiederkehr bestimmter Toter hatte.

In einem reich bebilderten Vortrag werden die archäologischen Forschungen in und um Oldendorf durch den Stader Kreisarchäologen Daniel Nösler dargestellt.

Wir freuen uns auf jeden Besucher/in und hoffen, dass wir ausreichend Plätze vorhalten können!

von Ernst Ryll, 1. Vorsitzender des Vereins für Kultur- und Heimatpflege Oldendorf und Umgebung e.V.      E-mail:   info@kultur-heimatverein-oldendorf.de

Verein für Kultur - und Heimatpflege Oldendorf und Umgebung e.V.

Am Weißenmoor 21c
21726 Oldendorf

04144610522

Über Uns

Der Verein für Kultur- und Heimatpflege in Oldendorf und Umgebung wurde im Jahr 2001 gegründet. Im Zuge der Fertigstellung des Brunkhorstschen Hauses oblag es dem Verein, einen Beitrag dafür zu leisten, dass dieses Haus mit Leben gefüllt werden konnte. Schnell gehörte der Kunstmarkt dazu, auch wenn er aus Platzgründen in der Schule stattfinden musste. Außerdem wurde das Rosenfest als Outdoor-Event (wie man heute sagen würde) mit vielen Gruppen , die sich dem Publikum präsentierten und der Bauernmarkt als lokaler Markt organisiert. Ein Heimatabend und Radtouren durch die erweiterte Heimat kamen ebenso dazu. Die meiste Arbeit bestand aber in der Hege und Pflege des Brunkhorstschen Hauses und des dazugehörigen Gartens. Hier wurden unglaublich viele ehrenamtliche Stunden abgeleistet. Ein Teil der erwähnten Veranstaltungen findet sich auch heute noch im Programm, dieses hat sich aber auch deutlich verändert: So gibt es heute zusätzlich Kino- und Konzertabende, hoch- und plattdeutsche Lesungen und Boule, Vorträge oder Chorarbeit. Der Verein hat heute etwa 210 Mitglieder, der Vorstand besteht aus dem 1. und 2. Vorsitzenden, dem Schrift- und Kassenwart und 8 Beisitzern. Um den Vorstand herum gibt es Unterstützergruppen für die Kinoabende, plattdeutsche Veranstaltungen, Rosenfest und Bauernmarkt. Dieses intensive ehrenamtliche Engagement ist die entscheidende Voraussetzung für das Gelingen der vielen Veranstaltungen.

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