Hemmoor. Das 2. Backfest 2026 des Hemmoorer Geschichts- und Heimatvereins fand an einem strahlend schönen Sommertag Anfang August statt, und entsprechend lebhaft war die Besucherresonanz. Es gab natürlich frisch Gebackenes aus dem Ofen und Heißes vom Grill. Für die Kinder war eine Hüpfburg aufgebaut, das Bühnenprogramm bestritten die Musik- und Spinnradgruppe, die Sängerin Lisa Manuela Paladino aus Hemmoor und die Volkstanz- und Trachtengruppe des Vereins. Auch das Hemmoorium, das vor- und frühgeschichtliche Museum der Stadt mit dem Raum der Hemmoorer Persönlichkeiten, hatte seine Pforten geöffnet.
Einer der Höhepunkte des Backfestes war aber sicherlich der historische „Hohn ut de Tünn smieten“-Wettbewerb, der auf das Jahr 1874 zurückgeht und vom Geschichts- und Heimatverein – mit Unterbrechungen – seit 2009 wieder veranstaltet wird. Der erste „neuzeitliche Hahnenkönig“ vor 17 Jahren war übrigens Heinz Hellwege, der Vater unserer jetzigen Vorsitzenden. Hahnenkönig 2026 wurde nach leidenschaftlichem Kampf Christopher Gerdts. Natürlich befindet sich heute in der Tonne kein lebender Gockel mehr, aber der Sieger durfte nach seinem Sieg trotzdem einen richtigen Hahn mit nach Hause nehmen.



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