Filmvorführung: Nichts ist mehr, wie es war – Wie Hinterbliebene mit dem Suizid ihrer Angehörigen umgehen
Cuxhaven. Die Selbsthilfekontaktstelle des Paritätischen Cuxhaven lädt am Samstag, dem 19. Oktober, ein zu einer Filmveranstaltung ins Bali Kino Cuxhaven, Holstenstr. 5. Einlass ist 10.30 Uhr. Die Filmvorführung ist kostenlos und beginnt um 11 Uhr. Der Film porträtiert sechs Angehörige von Menschen, die Suizid begangen haben. Sie beschreiben ihren Umgang mit dem Suizid ihrer Kinder bzw. ihrer Mutter: Ihre Trauer, ihre Schuldgefühle, ihre Ohnmacht, ihre Ängste und Hoffnungslosigkeit. Der Film versucht, sich sowohl den Trauernden als auch den Suizidenten anzunähern. In tiefgehenden und emotionalen Interviews wird deutlich, wie belastend die Situation für Angehörige ist. Der Film wirbt für Empathie und Aufmerksamkeit im Miteinander, in der Hoffnung, präventiv gegen Suizide zu wirken.
Der Film wurde vom Medienprojekt Wuppertal in Kooperation mit der Wuppertaler Trauergruppe „Hinterbliebene nach Suizid“ produziert. Im Anschluss an den Film (63 Minuten) wird noch ein Interview mit Paola Marten, der Leiterin der Wuppertaler Selbsthilfegruppe, über den Umgang mit Suizid gezeigt. (21 Minuten). Die Filmveranstaltung wird in Kooperation mit der Cuxhavener Selbsthilfegruppe „Suizidtrauernde“ durchgeführt. Die Selbsthilfekontaktstelle und die Ansprechpartnerin der Selbsthilfegruppe sind anwesend.

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