Neuhaus. Seit es Polarforschung gibt, sind die Forschungsumstände außergewöhnlich. Viele der ersten Pioniere haben ihre Heimat nie wiedergesehen – Polargebiete fordern Mensch und Technik, es herrschen Arbeitsbedingungen mit speziellen Herausforderungen. Margret und Dr. Hannes Grobe bieten in ihrem Vortrag am Sonntag, 8. März, um 14 Uhr Einblicke in ihr Arbeitsleben und in die nicht alltäglichen Lebensbedingungen Forschender im Eis – mit seltenen Bildern und Eindrücken, die unter die Haut gehen. Außerdem geben sie einen kurzen Ausblick auf das geplante Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Institutes (AWI) – die neue „Polarstern“.

Das Ehepaar Grobe ist beim AWI in Bremerhaven beschäftigt. Beide waren auf zahlreichen Forschungsreisen mit der „Polarstern“ in der Arktis und Antarktis unterwegs. Sie haben sich sogar auf einer Expedition kennengelernt. Dr. Hannes Grobe ist Geologe, Margret Grobe begann als Schiffskrankenschwester auf der „Polarstern“ und ist heute in der Abteilung Medien und Kommunikation tätig. Das AWI gehört zu den international führenden Einrichtungen der Polar- und Meeresforschung und verfügt über mehrere Forschungsschiffe, Forschungsflugzeuge und Forschungsstationen in den Polargebieten.



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