Ernannte, Beförderte, Geehrte, Ortsfeuerwehrführung und Gäste Foto: Jesse König, Feuerwehr Stadt Cuxhaven

Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Altenbruch: Einsätze, Engagement und klare Forderungen

Cuxhaven-Altenbuch. Auf ein ereignisreiches Jahr 2025 blickte die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch während ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Neben den Einsätzen standen vor allem zahlreiche Dienststunden, Veranstaltungen und organisatorische Aufgaben im Mittelpunkt.
Im Berichtsjahr rückte die Feuerwehr zu insgesamt 15 Brand- und Hilfeleistungseinsätzen aus. Dabei handelte es sich überwiegend um Verkehrsunfälle auf der angrenzenden B73. Deutlich stärker gefordert war erneut die First-Responder-Einheit, die im Jahr 2025 zu 42 Einsätzen alarmiert wurde.

Viel Arbeit auch abseits des Einsatzgeschehens
Neben dem Einsatzdienst war die Feuerwehr auch organisatorisch stark eingebunden. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Jugendfeuerwehr richtete die Feuerwehr Altenbruch den
Kreisjugendfeuerwehrtag 2025 aus. Ortsbrandmeister Sönke Binder sprach von einer „Mammutaufgabe“ und dankte allen Kameradinnen und Kameraden, Helferinnen und Helfern sowie den zahlreichen externen Unterstützern. „Bei der Veranstaltung haben wir wieder gemerkt, wie groß und unkompliziert die Hilfe hier aus dem Dorf ist – einfach überwältigend“, betonte Binder. Ferner organisierte die Feuerwehr das Osterfeuer und unterstützte unter anderem tatkräftig den örtlichen Weihnachtsmarkt.

Zehn Jahre First Responder – 462 Einsätze seit Bestehen
Die überwiegend aus Notfallsanitätern bestehende First-Responder-Einheit feierte 2025 ihr zehnjähriges Bestehen im kleinen, internen Rahmen. Seit ihrer Gründung wurden insgesamt 462 Einsätze abgearbeitet. Ortsbrandmeister Binder nutzte das Jubiläum, um erneut den Wunsch nach einem eigenen First-Responder-Einsatzfahrzeug zu äußern. „Die Einsatzzahlen zeigen den Bedarf einer First-Responder-Einheit in Altenbruch. Die Einsätze werden seither vom jeweils Diensthabenden mit dem privaten Pkw abgearbeitet“, erläuterte Binder. Der Bedarf sei bereits beim Stadtkommando angemeldet worden, auch ein Gebrauchtfahrzeug könne ausreichen.
Volle Unterstützung aus dem Ortsrat sagte der Altenbrucher Ortsbürgermeister Christoph Frauenpreis zu. „Mein Neujahrswunsch ist es, dass die Altenbrucher Feuerwehr in diesem Jahr ein First-Responder-Fahrzeug in Dienst nehmen kann“, erklärte Frauenpreis. Auch Ratsvorsitzender und Vorsitzender des Ausschusses für Feuerwehr, Katastrophenschutz, Sicherheit und Ordnung, Michael Stobbe, war als Gast anwesend und bezeichnete ein solches Fahrzeug als notwendig. Er sprach sich für eine unkomplizierte Lösung aus und kündigte an, einen zeitnahen Ratsbeschluss zur Beschaffung voranzubringen.
Seitens des Dezernats III Ordnung, Soziales, Bildung und Kultur unter der Leitung von Petra Wüst wird die Anschaffung derzeit geprüft. Der ebenfalls anwesende Leiter der Abteilung 700.2 – Vorbeugende Gefahrenabwehr, Technik und Logistik, Frank Switala, zeigte Verständnis für den Bedarf, verwies jedoch auf die schwierige Haushaltslage. Wüst und Switala lobten die gute Zusammenarbeit zwischen First Respondern und Rettungsdienst.

Führungswechsel in der Jugendfeuerwehr
Eine personelle Veränderung gab es in der Jugendfeuerwehr: Die stellvertretende Jugendfeuerwehrwartin Marie Möller verließ die Feuerwehr zum 31. Dezember 2025 aus beruflichen
Gründen. Binder zeichnete ihren Werdegang nach – von der Jugendfeuerwehr über die Einsatzabteilung und technische Lehrgänge bis hin zur Gruppenführerin und stellvertretenden Jugendfeuerwehrwartin. „Marie, du prägtest jahrelang engagiert die Altenbrucher Jugendfeuerwehr. Hierfür spreche ich von Herzen den großen Dank der gesamten Altenbrucher Feuerwehr aus“, sagte Binder. Zum neuen stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart wurde Sven Meyer bestellt.

Ernennungen, Beförderungen und Ehrungen
Im Rahmen der Versammlung wurden zudem zahlreiche Ernennungen und Beförderungen ausgesprochen. Zu Feuerwehrfrauen und -männern ernannt wurden Rebekka Marie Schütt, Monika Mansell, Christopher Fieting und Derek Hildebrand.
Befördert wurden Hendrik Köster zum Oberfeuerwehrmann, Jasmin Radünz zur Hauptfeuerwehrfrau, Tjark Saßerath zum ersten Hauptfeuerwehrmann, Fabian Markwardt und Peter Viehoff zu Löschmeistern, Kristof Scheller zum Oberlöschmeister sowie Ortsbrandmeister Sönke Binder zum Brandmeister.
Für jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement wurden Andreas Lange und Jürgen beim Graben für jeweils 25 Jahre Dienstzeit sowie Burkhardt Mohr für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst geehrt. Die Jahreshauptversammlung machte deutlich, dass die Freiwillige Feuerwehr Altenbruch nicht nur auf ein arbeitsintensives Jahr zurückblickt, sondern auch mit großem Zusammenhalt und klaren Zielen in die Zukunft geht.

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