in Clausthal-Zellerfeld vor der größten Holzkirche Foto: DRK

Harz-Update-Fahrt

Hechthausen, Wir hatten die Koffer gepackt und freuten uns auf ein paar entspannte Tage. An der Raststätte Rade wartete ein vorbestelltes Frühstück auf uns. Gut gestärkt setzten wir unsere Fahrt fort. In Goslar stiegen wir in die Bimmelbahn. Nach der informativen Stadtrundfahrt steuerten wir unser Hotel an, am nächsten Tag stand der West-Harz auf dem Programm. Bei unserem Stopp an der Okertalsperre sahen wir einen erschreckend niedrigen Wasserstand. Vier Mutige trauten sich auf den 65 Meter hohen Harzturm in Torfhaus, genossen oben den großartigen Blick auf den Brocken und mit der 110 Meter langen Erlebnisrutsche “Rasantia” ging es wieder nach unten. In Clausthal-Zellerfeld besuchten wir die größte Holzkirche Deutschlands, die beeindruckende Marktkirche zum Heiligen Geist. Im Ostharz machten wir u.a. Station in Wernigerode. Hier unternahmen wir einen kleinen geführten Stadtrundgang, einige nutzten auch die Bimmelbahn, bevor die Freizeit genossen wurde. Quedlinburg ist vor allem für seine historische Altstadt mit über 2000 gut erhaltenen Fachwerkhäusern aus acht Jahrhunderten bekannt. Bei Thale besuchten wir das Hexendorf mit den verspielten Fassaden auf dem Hexentanzplatz. Ein Highlight war die Floßfahrt auf der Rappbodetalsperre mit der höchsten Staumauer Deutschlands. Bei herrlichem sommerlichem Wetter konnten wir die Besucher der weltweit längsten Fußgänger-Hängebrücke (458,5 m) beobachten. Abenteuer pur, mit dem Gigaswing, 70 m freier Fall, oder mit der Megazipline, 120 m über den Abgrund, 1000 Meter Flugerlebnis mit bis zu 85 km/h für eine Minute. Bei einem gemütlichen Kaffee-Gedeck konnten wir diese einzigartigen Erlebnisse aus nächster Nähe beobachten. Auf der Heimfahrt erkundeten wir den Landhof zum Dorfkrug mit den vielfältigen Produkten. Das Resümee der Reise – es war schön und traurig, die Veränderungen der bekannten Orte und vor allem der Wälder zu sehen.

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