Kleines Jubiläum bei den Turnerinnen des ATS Cuxhaven: Sie luden jetzt zum zehnten Mal junge Turnerinnen zu Sport und fröhlichem Miteinander in die Rundturnhalle. Bei der Erstauflage waren nur Sportlerinnen des ATSC und des TV Gut Heil Spaden dabei. Dass es jetzt 30 Mädchen aus fünf Vereinen waren, ist nicht zuletzt Alina Said zu verdanken. Die rührte und rührt, wo immer sie gerade lebt, die Werbetrommel fürs Camp.
Als sie zum Studium nach Osnabrück ging und beim TUS Bramsche ihre Trainertätigkeit fortsetzte, kamen von dort Mädchen hinzu. Inzwischen lebt Alina Said in Lübeck, wo sie Leistungsgruppen trainiert, die nun auch fester Bestandteil des ATSC-Turncamps sind.
Die 30 Mädchen und jungen Frauen zwischen zehn und 20 Jahren turnten und trainierten an den vier Tagen des Camps jeweils um die sechs Stunden. Los ging es schon um 7 Uhr mit einer Einheit Frühsport, etwa Joggen, Aerobic oder Yoga. Nach dem gemeinsamen Frühstück rückten die Geräte ins Blickfeld, wahlweise auch Kraft- oder Sondertraining.
Nach dem Mittagessen konnten die „Camperinnen“ die Stadt erkunden oder sich ausruhen. Ab 15 Uhr stand drei Stunden lang wieder Training auf dem Tagesplan – bis zum Abendessen. „Es ist kaum zu glauben, aber um 20 Uhr wurde noch nach Sondertraining gefragt“, beschrieb Petra Lingl die Motivation der jungen Sportlerinnen.
Am letzten Nachmittag gab es für die abholenden Eltern eine kleine Abschlussshow der fünf Trainingsgruppen.
So ein Turncamp organisiert sich natürlich nicht von selbst. Deshalb waren viele fleißige Hände aktiv: Unter der Leitung von Alina Said engagierten sich als Trainerinnen und Trainer Anna Jona Reichenbach, Lina Ujvari, Frederik Businski, Anthea Picker, Greta Günther und Lesther Erdmann.
Wo mal eine helfende Hand benötigt wurde, waren Katrin Egert und Petra Lingl zur Stelle.



von