Balje. Eine einzelne Giraffe spaziert unbeeindruckt auf eine Windhose zu, die den Wüstenstaub aufwirbelt – das Siegerbild des diesjährigen Glanzlichter-Fotowettbewerbes zeige die stille Poesie, die Anmut aber auch die Unberechenbarkeit des Amboseli-Nationalparkes in Kenia, so die Begründung der Jury. Fotograf Rahul Sachdev aus Indien arbeitet oft unter Bedingungen, in denen Motive plötzlich auftauchen und wieder verschwinden – durch Staub, Nebel, Schnee oder Dunkelheit. Sein Bild und viele weitere faszinierende Naturaufnahmen sind ab Gründonnerstag, 2. April, im Natureum Niederelbe zu sehen.

Ein Blässhuhn beim Starten gehört zu den prämierten Bildern in der Kategorie „Artists on Wings“. Foto: Lukasz Gwizdziel/Glanzlichter 2026
Aus rund 25.000 Einsendungen wählte die Jury die Siegerbilder in acht Kategorien aus. Packende Aufnahmen von Raubtieren auf der Jagd wechseln mit stillen Szenen von Tieren, die in ihrem Lebensraum auf den ersten Blick kaum auffallen. Elefanten sind ebenso abgelichtet wie winzige Insekten, Vulkanlandschaften wechseln mit Küstenlinien und Wüstenlandschaften ab. Den Wettbewerb „Glanzlichter der Naturfotografie“ gibt es seit 1999, er zählt zu den renommiertesten Naturfotowettbewerben weltweit.

Das Lichterspiel im See brachte Juan Cuetos den Sieg in der Kategorie „The Beauty of Plants and Fungi“. Foto: Juan Cuetos/Glanzlichter 2026
Das Natureum hat dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet.



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