Landkreis Cuxhaven. Am Samstag, dem 21. Februar, fand in der Geschäftsstelle in Otterndorf ein besonderes Ereignis für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer unserer Bereitschaften statt: das Rotkreuzeinführungsseminar. An diesem Tag trafen sich insgesamt 16 Teilnehmer aus verschiedenen Bereitschaften, um mehr über die Geschichte und die aktuelle Arbeit des Roten Kreuzes zu erfahren. Die teilnehmenden Bereitschaften kamen aus Altenbruch, Cuxhaven, Nordleda und Wanna, sowie der Informations- und Kommunikationseinheit (IuK). Sie nutzten die Gelegenheit, um sich mit den Grundlagen und der Geschichte des Roten Kreuzes auseinanderzusetzen und sich untereinander auszutauschen.
Der Tag begann mit einer tiefgründigen Einführung in die Geschichte des Roten Kreuzes, die von den beiden Referenten Kai Adam und Nicole Rüsch präsentiert wurde. Sie brachten den Teilnehmern nicht nur die Ursprünge des Roten Kreuzes näher, sondern auch die Werte und Prinzipien, die die Organisation seit ihrer Gründung prägen. “Es war uns wichtig, den Ehrenamtlichen die historische Bedeutung der Organisation näherzubringen”, erklärte Kai Adam. “Das DRK steht nicht nur für schnelle Hilfe in Notlagen, sondern auch für Werte wie Menschlichkeit, Unparteilichkeit und Neutralität. Diese Grundsätze sind nicht nur heute wichtig, sondern prägen die Arbeit des Roten Kreuzes bereits seit seiner Gründung im Jahr 1863 durch Henry Dunant.” Die Teilnehmer erhielten spannende Einblicke in die Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes, die aus dem humanitären Engagement von Henry Dunant hervorging, und in die Entwicklung der Organisation zu einem weltweiten Netzwerk von Hilfsorganisationen.
Ein weiterer Programmpunkt war der Blick auf die aktuelle Situation und die Herausforderungen, denen sich die beiden Kreisverbände des DRK Cuxhaven/Hadeln stellen. Auch hier standen Kai Adam und Nicole Rüsch den Teilnehmern mit wertvollen Informationen zur Seite. Sie berichteten über die aktuellen Projekte und die Struktur der beiden Kreisverbände. Nicole Rüsch erklärte: “Die ehrenamtliche Arbeit ist heute vielfältiger und komplexer geworden. Ohne das Engagement und die tatkräftige Unterstützung der Helferinnen und Helfer vor Ort wären viele Aufgaben nicht zu bewältigen.“ Zur Mittagszeit trafen sich die Teilnehmer und Referenten im Restaurant Nemo, wo ein gemeinsames Mittagessen stattfand. Das entspannte Beisammensein bot eine ideale Gelegenheit für die ehrenamtlichen Helfer, sich untereinander auszutauschen, Netzwerke zu knüpfen und von den Erfahrungen ihrer Kollegen zu lernen.
“Es war sehr bereichernd, mit den Kollegen aus den verschiedenen Bereitschaften zu sprechen”, sagte eine Teilnehmerin des Seminars. “Jede Bereitschaft hat ihre eigenen Erfahrungen und Herangehensweisen, aber am Ende haben wir alle das gleiche Ziel: zu helfen und zu unterstützen.” Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer einig: Das Seminar war ein voller Erfolg. Die ehrenamtlichen Helfer hatten nicht nur ihr Wissen über die Geschichte des Roten Kreuzes erweitert, sondern auch wertvolle Informationen über die aktuelle Arbeit in den Kreisverbänden erhalten. Vor allem aber war der Tag eine Gelegenheit, sich über die Herausforderungen der ehrenamtlichen Arbeit auszutauschen und zu erfahren, wie wichtig die individuelle Rolle jedes Einzelnen innerhalb der großen Rotkreuzgemeinschaft ist. Für die Teilnehmer war das Rotkreuzeinführungsseminar nicht nur eine wertvolle Wissensquelle, sondern auch eine Erinnerung daran, wie wichtig ihr Engagement für die Gemeinschaft ist. In einer Zeit, in der Hilfe und Unterstützung in vielen Bereichen des Lebens immer wichtiger werden, zeigt sich einmal mehr, wie unverzichtbar das Ehrenamt im Roten Kreuz ist – nicht nur in Notsituationen, sondern auch in der täglichen Arbeit, die oft im Hintergrund stattfindet.

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