Familie Bartl - mit Museumskuratorin Brigit Berends(l.) - war extra aus Schortens angereist Foto: Stefan Kirchhoff

55.555ster Besucher im Pinguin-Museum begrüßt

Cuxhaven. Am Samstag hat das Pinguin-Museum Cuxhaven einen weiteren kleinen Meilenstein erreicht: Gegen 15:30 Uhr betrat Familie Bartl aus der Nähe von Wilhelmshaven das Museum. Die Familie hatte sich mittags extra auf den Weg nach Cuxhaven gemacht, um den Nachmittag im Pinguin-Museum zu verbringen. Die Überraschung war groß, als Birgit Berends und Stefan Kirchhoff, Begründer und Betreiber dieses einzigen Pinguinmuseums weltweit, ihnen mit einem bereitstehenden Blumenstrauß und einer Urkunde gratulierten.

Für die Betreiber war es nicht sicher, wann der 55.555ste Besucher tatsächlich das Museum betreten würde, aber bereits seit einigen Wochen zeichnete es sich ab, dass es irgendwann im August so weit sein müsste. Dass es schon direkt Anfang August der Fall sein würde, hat beide durchaus überrascht, denn bei der Vielzahl der Veranstaltungen und bei dem doch sommerlich warmen und angenehmen Wetter der vergangenen zwei Wochen war nicht unbedingt damit zu rechnen, dass so viele Gäste das Museum besuchen würden. So erwies sich die Ahnung als richtig, den Blumenstrauß schon vor dem Wochenende zu besorgen.

Die ältere der beiden Töchter der Familie ist selbst eine große Pinguinfreundin und freute sich sehr über die kleine Ehrung. Auf diese Weise wird der Besuch in Cuxhaven der Familie noch lange in Erinnerung bleiben.

Das Pinguin-Museum Cuxhaven ist noch bis einschließlich  2.11.2024 zu besuchen. Öffnungszeiten und weitere Informationen findet man unter www.pinguin-museum.de.

Pinguin-Museum Cuxhaven / Pinguinfreunde Cuxhaven e.V.

Friedrich-Carl-Str. 24b
27472 Cuxhaven

0175 / 3354113
pinguinkolonie@gmx.net

Über Uns

Bis November 2024 befand sich im Cuxhavener Lotsenviertel das weltweit einzige Pinguin-Museum. Es wurde vom Verein "Pinguinfreunde Cuxhaven e.V." betrieben. Im Museum wurden seit März 2009 auf ca. 120 m² rund 4.000 verschiedene Artikel aus der größten Pinguinsammlung der Welt gezeigt. In den ebenerdigen Räumlichkeiten konnte man sich mit einem Rollstuhl bewegen, und auch Seh- und Hörbehinderte wurden nach Möglichkeit individuell betreut. Höhepunkt der Ausstellung waren sechs Pinguin-Präparate, sowie ein echtes Pinguinskelett. Außerdem erhielten die Besucher Informationen über die niedlichen Frackträger, und wer Pinguine sammelt oder ein Mitbringsel suchte, fand im Shop immer eine riesige wechselnde Auswahl an gebrauchten und neuwertigen Pinguinartikeln zu günstigen Preisen. Das Museum wurde Ende 2024 aus privaten Gründen nach mehr als 15 Jahren gemeinnützigen Engagements geschlossen. Seitdem widmen sich die Betreiber anderen Aufgaben und sind u.a. verstärkt in der Kirchenmusik aktiv.

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