Cuxhaven. Spannung bis zur letzten Sekunde im Hallenbad: Der SC Neptun Cuxhaven hat sich in der Oberliga Niedersachsen mit 12:11 gegen die SG Wasserball TuS Syke/Bremen durchgesetzt und damit einen hart umkämpften Heimsieg eingefahren.
Von Beginn an entwickelte sich ein intensiver Schlagabtausch auf Augenhöhe. Beide Teams suchten konsequent den Weg zum Tor, sodass das erste Viertel torreich mit 4:4 endete. Auf Cuxhavener Seite zeigte Vincent Böker früh seine Abschlussstärke. Insgesamt erzielte der Neptun-Angreifer im Laufe der Partie acht Treffer.
Im zweiten Abschnitt gerieten die Cuxhavener jedoch zwischenzeitlich ins Hintertreffen. Die Gäste aus Syke/Bremen nutzten ihre Chancen konsequent und gingen mehrfach in Führung. Neptun leistete sich in dieser Phase einige Unkonzentriertheiten. Ein entscheidender Rückhalt war dabei Torhüter Jan Schwiemann. Mit mehreren starken Paraden hielt er den SC Neptun im Spiel und verhinderte einen höheren Rückstand.
Im dritten Viertel setzte sich Neptun mit einem energischen 4:0-Lauf auf 10:6 ab und schien das Spiel nun unter Kontrolle zu haben. Die Gastgeber agierten in dieser Phase konzentriert in der Defensive und nutzten ihre Chancen im Angriff konsequent.
Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen. Im Schlussabschnitt startete Syke/Bremen eine beherzte Aufholjagd und verkürzte Treffer um Treffer. Die Partie wurde zunehmend hektischer. Cuxhaven verteidigte jedoch mit großem Einsatz und konnte sich in der entscheidenden Phase erneut auf Keeper Schwiemann verlassen.
Am Ende brachte der SC Neptun den knappen Vorsprung mit viel Kampfgeist über die Zeit und durfte sich über einen wichtigen 12:11-Heimerfolg freuen.
Unter dem Strich steht ein verdienter, wenn auch hart erarbeiteter Sieg für den SC Neptun Cuxhaven, der vor allem durch offensive Durchschlagskraft und starke Torwartparaden abgesichert wurde.
Gespielt haben: Jan Schwiemann, Danilo Rusch, Vincent Böker, Henrik Wulf, Patrik Reinel, Yeray Maceiras Gonzalez, Iris Cordts, Janne Brüggemann, Luca Meier, Dominik Schipper, Jasper Pannasch, Johanna Schade.

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