Hemmoor. Kurz vor den Sommerferien veranstaltete die Judo-Abteilung für ihre Kindergruppe eine Judo-Safari. Dabei handelt es sich um eine Aktion des Deutschen Judobundes, die mal abseits vom reinen Wettkampf oder Training ausgestaltet ist. Die Judo Kids mussten schnell wie der Panther, kräftig wie der Bär, mutig wie der Adler, gewandt wie die Schlange, schlau wie der Fuchs und sprungkräftig wie das Känguru sein. Die Tiere symbolisieren die erreichbaren Abzeichen, wenn man beim Laufen, Kämpfen, Springen, Werfen und mit Nachdenken und Fantasie eine Anzahl Punkte gesammelt hat. Das Schöne dabei: Es gibt keine Verlierer, weil Mitmachen auf jeden Fall zählt. Eine Kreativaufgabe in Form eines Ausmalbildes und einer Auswahl und Beschreibung des Lieblingsjudowertes war eine zusätzliche Herausforderung. 20 aufgeregte Judoka fanden sich in der Judohalle ein. Die mitgebrachten Bilder wurden an der Wand ausgehängt, einige Spiele zur Einstimmung und Auflockerung folgten und dann ging es mit Begeisterung an die Aufgaben. Ein Geschicklichkeitsparcours war mit Mut und Tempo zu durchlaufen, ein weiter Sprung war zu tun und ein schwerer Ball war zu stoßen. Die älteren Judoka halfen beim Zeitstoppen und Messen. Auch für die Wertungstafel beim anschließenden „Japanischen Judoturnier“ wurden sie gebraucht. Der leichteste Judoka kämpfte gegen den nächstschweren und konnte bei einem Sieg den nächsten Gegner empfangen, bis max. 5 Kämpfe. Auch die Verlierer bekamen eine zweite Chance in der Trostrunde. Hier konnten gerade die ganz jungen Judoka noch einmal Punkte wettmachen. Eine Jury vergab im Anschluss Punkte für die Bilder und die Ergebnisse wurden addiert. Der schwarze Panther als höchste Auszeichnung wurde dieses Jahr nicht vergeben, dafür erreichten dieses Mal 2 Judoka den braunen Bären (Julia v.d.Geest, Mats Sander). Den blauen Adler können sich 4 Kids anheften (Robin Sill,
Damir Belkania, Ivan AlHussein, Felix Kaufmann). Es gab 3 Abzeichen der grünen Schlange (Louis Hellwege, Phillpp Bogusz, Bastian Villarroel). Der rote Fuchs ging an Paul Seide, Torben Geisler, Adrain Kutay und Lukas v. Rönn und das gelbe Känguru hüpfte als Abzeichen zu Noah Schmidt, Elian Bornholt, Elli Zehm und Sally AlHussein. Alle Teilnehmer freuten sich über die erreichten Abzeichen, die nun mit Stolz auf den Judoanzügen getragen werden. Das Betreuerteam und die Judo-Kids haben bereits beschlossen: „Nächstes Jahr gehen wir wieder auf Safari und erlegen ein neues Abzeichen!“

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